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in Bordesholm am:

27. August 2019

Bombenentschärfung in Bordesholm

DRK-Ortsverein betreute Betroffene in der Lindenschule

Die Turnhalle der Lindenschule fungierte als Sammelstelle

30 Betroffene fanden sich ein, insgesamt wurden rund 90 Personen betreut/versorgt

Kinder wurden mit Malen und Spielen beschäftigt

Die Getränkeausgabe

2 Liegeplätze standen bei Bedarf zur Verfügung

Betreuungs- und Sanitätsdienst arbeiteten Hand in Hand

Am vergangenen Mittwoch (05. Februar) wurde bei Bauarbeiten in der Kieler Straße eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt.

Der Kampfmittelräumdienst des Landes Schleswig-Holstein entschloss sich, den Blindgänger erst am nächsten Tag um die Mittagszeit zu entschärfen. Es wurde ein Evakuierungsgebiet im Umkreis von rund 500 m um den Fundort definiert. Die betroffenen Einwohner sollten am Folgetag ab 12:30 Uhr Ihre Häuser verlassen. Von der Gemeinde war die Turnhalle der Lindenschule als Sammelpunkt festgelegt worden.

Das DRK erhielt gegen 17 Uhr den Auftrag, sich auf die Einrichtung und den Betrieb dieser Sammelstelle vorzubereiten. Nach Einschätzung der Experten sollte mit ca. 100 Betroffenen gerechnet werden, die sich dort voraussichtlich einfinden würden.

Gegen 21 Uhr waren die organisatorischen Vorbereitungen für den Einsatz abgeschlossen: Insgesamt 15 Einsatzkräfte aus dem Ortsverein Bordesholm und der Betreuungsgruppe Eckernförde sollten zum Einsatz kommen. Weitere Unterstützung aus den DRK-Ortsvereinen Rendsburg und Kronshagen war angeboten worden, wurde aber nicht benötigt.

Am Donnerstag, 06. Februar, trafen sich die Rotkreuz-Helfer um 11 Uhr an der Turnhalle und richteten die Halle mit Sitzgelegenheiten und vorsorglich auch zwei Liegeplätzen ein. In einem Umkleideraum war zusätzlich auch eine Rückzugsmöglichkeit für Mütter zum Stillen oder zum Wickeln von Kleinkindern vorgesehen.

In einem weiteren Raum wurde eine Verpflegungsausgabe aufgebaut. Die Helfer des DRK boten verschiedene Kaltgetränke sowie Tee und Kaffee an.

Die Freiwillige Feuerwehr Bordesholm hatte einen Fahrdienst eingerichtet. Ab 11:50 Uhr wurden die ersten Einwohner abgeholt und zur Sammelstelle gebracht. Weitere Bürger trafen bis zum Beginn der eigentlichen Entschärfung (14 Uhr) in der Halle ein. Teilweise kamen Kinder nach der Schule zur Sammelstelle, weil Sie nicht nach Hause in den Sicherheitsbereich konnten.

Neben der aktiven Bereitschaft kamen auch Mitglieder des sozialen Arbeitskreises zum Einsatz, die sonst bei den Blutspendeterminen in Bordesholm den Imbiss für die Spender vorbereiten.

Vom gegenüberliegenden Hotel Carstens wurde eine sättigende Suppe bereitgestellt, die durch die DRK-Helfer an die Anwesenden ausgegeben wurde. Neben einigen Bewohnern des evakuierten Gebietes wurden so auch die anwesenden Vertreter der Feuerwehr, der Polizei, des Kampfmittelräumdienstes und des Ordnungsamtes mit versorgt. Insgesamt rund 90 Personen.

Um 14:20 Uhr war der Blindgänger entschäft und die Sammelstelle konnte wieder abgebaut werden. Schließlich waren gegen 16:30 Uhr alle Helfer nach einem für Bordesholm eher ungewöhnlichen Einsatz wieder zu Hause.

Mehr über die Arbeit der Rotkreuz-Bereitschaft aus Bordesholm finden Sie Opens internal link in current windowhier.

 

 

 

11. Februar 2014 23:30 Uhr. Alter: 5 Jahre