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in Bordesholm am:

15. Dezember 2020

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Einsatzalarm: Betreuungseinsatz A7 !

Hitzealarm für DRK-Bereitschaften

Schutz vor Sonne und Hitze gab es nur im Schatten des Busses (Bild: DRK Bordesholm)

Mit Streifenwagen der Polizei ... (Bild: DRK Bordesholm)

... und Transportern des DRK wurden die Reisenden zur Raststätte gebracht. (Bild: DRK Bordesholm)

Vorsorglich war an der Raststätte eine Betreuungsstelle eingerichtet worden. (Bild: DRK Rendsburg)

"Bitte Leitstelle Mitte kontaktieren“ - so lautete am vergangenen Samstag (19.07.) um 17.31 Uhr die Meldung, die von der Regionalleitstelle in Kiel auf die Meldeempfänger der Bordesholmer DRK-Führung gesendet wurde.

In dem kurz darauf geführten Telefonat gab es weitere Informationen: Auf der BAB 7, zwi­schen den Anschlussstellen Warder und Rendsburg in Höhe Streckenkilometer 76 war ein Reisebus mit rund 50 Urlaubern auf der Fahrt nach Dänemark liegen geblieben. Die Pas­sagiere sollten schnellstmöglich aus praller Sonne und sengender Hitze (das Thermome­ter zeigte zu diesem Zeitpunkt über 30 Grad Celsius an) von der Autobahn gebracht wer­den.

Der Bordesholmer DRK-Bereitschaftsleiter bat daher um Alarmierung der kompletten Be­reitschaft Bordesholm sowie zur Unterstützung auch um Auslösung der Meldeempfänger der DRK-Kollegen in Rendsburg. Es war 17.37 Uhr.

Um 18 Uhr rollte ein Fahrzeug der Bereitschaft Bordesholm auf die Autobahn, um vor Ort die genaue Lage zu erkunden. Die Autobahnpolizei hatte bereits eine Fahrspur gesperrt, um die Gefährdung der sich auf dem Standstreifen aufhaltenden Personen zu verringern. Mit Streifenwagen waren bereits erste Personen zur rund 20 km entfernten Raststätte „Hüttener Berge“ gebracht worden. Nach kurzer Sichtung der verbliebenen rund 40 Fahr­gäste war klar, dass medizinische Hilfe zum Glück für niemanden erforderlich war. Nächs­te Priorität lag also auf der Organisation dieses Transportes.

Die DRK-Bereitschaft Rendsburg war zu diesem Zeitpunkt vorsorglich mit einem Betreu­ungs-Fahrzeug, beladen u. a. auch mit Getränken, auf dem Weg zur Autobahnraststätte. Mit in der Zwischenzeit aus Eckernförde (die Kameraden waren gerade zu einem Sanitäts­wachdienst in Kronshagen), Kronshagen und Rendsburg eingetroffenen Mannschaft­stransportfahrzeugen des DRK sowie Streifenwagen der Polizei konnte der Transport zü­gig bewerkstelligt werden.

Um 19 Uhr befanden sich alle Reisenden an der Autobahnraststätte und die Aufsicht konn­te der Reiseleitung übergeben werden. Um 19.36 Uhr war der Einsatz für das DRK been­det und alle eingesetzten Kräfte kehrten zurück in ihre Unterkünfte.

20. Juli 2014 21:46 Uhr. Alter: 6 Jahre